Neue Schuhe Sortieranlage eingerichtet für vanHaren Schoenen

12 Dec Neue Schuhe Sortieranlage eingerichtet für vanHaren Schoenen

Neue Sortieranlage für vanHaren Schoenen

Nach einer Bauzeit von weniger als neun Monate wurde am Freitag den 30. August, das größte Bauvorhaben des niederländischen Einzelhändlers vanHaren Schoenen BV mit der Eröffnung ihres neuen und architektonisch angemessenen Distributionszentrums in Waalwijk fertiggestellt. In dieses Distributionszentrum verwendet vanHaren eine völlig neue interne Förderlösung die ihre Wachstumsziele gewachsen ist.

Trotz des Trends in der Branche (2012: Verkaufsrückgang von 4 Prozent) wuchs der Umsatz der Niederländischen Deichmann-Tochter, vanHaren Schoenen BV, im letzten Jahr mit 7,5%. In 2012 wurden über die Filialen und den Online-Shop über 6 Millionen Paar Schuhe verkauft, die maximale Bewältigung des vorherigen Distributionszentrums in Nieuwkuijk.VanHaren

Sortieren von zehn Millionen Paar Schuhe

Bei dem Bauvorhaben des Distributionszentrums wurde von einer maximalen Verarbeitung von zehn Millionen Paar Schuhe ausgegangen. VanRiet Material Handling Systems BV wurde frühzeitig als bevorzugter Partner der Deichmann-Gruppe bei der Entwicklung der richtigen Förder- und Sortierlösung miteinbezogen. Durch diese gemeinsame Vorgehenswiese konnten beim Entwurf zum Beispiel die elektrischen Anschlüsse und solide Podeste berücksichtigt werden.

Der neue vanHaren online “ship to home” Service, ermöglicht es dem Kunden, wenn eine entsprechende Größe, Farbe oder entsprechendes Modell im Laden nicht vorhanden ist, diese im Laden zu bestellen und innerhalb von 48 Stunden kostenlos nach Hause schicken zu lassen. Wenn die Schuhe nicht passen, können diese kostenlos zurück geschickt werden. Dieser Service verlangt von der Sortieranlage dass sie flexibel und vielseitig einsetzbar sein muss.

Die Sortieranlage

Die intralogistische Lösung besteht aus zwei Teilen, der Wareneingang und der Warenausgang. Der Warenausgang ist eine zugängliche Anlage die effizient und effektiv funktioniert und wobei zum Beispiel die zu überbrückende Distanzen begrenzt werden.

“Beim Wareneingang werden Schuhkartons aus Pappe auf einen Förderband gelegt, gescannt und gewogen. Mittels Waagen findet eine Gewichtskontrolle statt. Nach dieser Kontrolle entscheidet das überliegende System ob die Kartons in das Lager kommen, oder direkt zu einer der 143 Filialen gehen, das sogenannte Cross-docking“ sagt Gerard van Riet, der innerhalb VanRiet weltweit für den Key Account Deichmann Schuhe verantwortlich ist.

Bei dem Warenausgang kommen Kartons über dem Cross-Docking und aus dem Lager nach der Kommissionierung der Aufträge. Auf dieser Förderlinie werden die Kartons erneut gescannt. Nachdem die Kartons gescannt wurden werden sie automatisch etikettiert mit einem Filialenetikett und über 2 Linien sortiert. An diesen Linien stehen Mitarbeiter die die Kartons pro Filiale in Rollcontainer verpacken.

“Die gebotene Lösung wurde von VanRiet so entworfen das es für die Zukunft genügend Erweiterungsmöglichkeiten gibt. So kann der Wareneingang mit Eingangslinien erweitert werden und Sortierziele hinzugefügt werden“ erklärte Gerard van Riet.