Intralogistische Anlagen im Förder- und Lagerbereich

18 Dec Intralogistische Anlagen im Förder- und Lagerbereich

VanRiet Material Handling Systems Für reibungslose Abläufe

Rik van den BoogIntralogistische Anlagen im Förder- und Lagerbereich bieten einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Simulationsprogramme stellen dies schon in der Planungsphase unter Beweis.

„Wir sorgen mit unseren Lösungen für eine Optimierung der Produktionsprozesse unserer Kunden und somit letztendlich auch für eine Umsatzsteigerung.“ Rik van den Boog ist Geschäftsführer der Firma VanRiet Material Handling Systems in Houten bei Utrecht. Die Firma ist seit mehr als 60 Jahren auf die Entwicklung von intralogistischen Anlagen spezialisiert und sorgt sowohl für die Hardware als auch für die Software der Anlagen.

Jeder Auftrag ist anders. Der Ausgangspunkt eines jeden Lösungsansatzes sind immer die spezifischen Voraussetzungen innerhalb einer Firma: Welche Abläufe finden dort statt, um welche Stückanzahl handelt es sich und wie sehen die Werkhallen aus? „Wir entwickeln unsere Systeme in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden“, betont van den Boog.

„Der Kunde erläutert seine logistischen Ambitionen und wir erarbeiten daraufhin ein System, das dabei hilft, einen maximalen Ertrag zu erzielen.“

 

Komplette Abläufe

Die intralogistischen Anlagen von VanRiet Material Handling Systems werden überall dort eingesetzt, wo kompakte logistische Prozesse koordiniert werden müssen. Sie helfen beim Sortieren der Ware, bei der Zusammenstellung von Bestellungen, beim internen Transport innerhalb der Lagerhallen sowie bei der Abwicklung und dem Transport von Paletten. VanRiet entwickelt unter anderem Anlagen für den Blumensektor, für die Schuhbranche und für Küchenfabrikanten.

Auch Unternehmen aus dem Automobilsektor und Paketdienstleister lassen ihre Anlagen von VanRiet bauen. „Unsere Systeme sind viel mehr als einfache Fließ- und Transportbänder“, betont Rik van den Boog. „Unsere Anlagen übernehmen die komplette Koordination der Ablaufkette innerhalb eines Lagers – ab dem Moment, in dem die Ware ankommt, über die Lagerung bis hin zur fachgerechten Auslieferung.“ VanRiet entwickelt und baut seine Systeme und Anlagen selbst. Auch die Software, unter anderem das notwendige Warehousesystem, wird von VanRiet entwickelt und montiert. Mit Hilfe eines Monitorsystems hat der Kunde alle Abläufe der Anlage jederzeit im Blick und kann bei einer Störung sehr schnell eingreifen. „Bei uns ist der Dienstleistungsgedanke ebenso wichtig wie die technischen Aspekte unserer Produkte“, erklärt van den Boog. „Wir stehen unseren Kunden auch nach dem Einbau einer Anlage weiterhin zur Verfügung.“

 

Innovation mit ZielParcel handling VanRiet

Um dem Kunden schon im Vorfeld einen Eindruck von den Kapazitäten einer neuen logistischen Anlage demonstrieren zu können, arbeitet VanRiet mit hochmodernen Simulatoren. Auf diese Weise kann sich der Kunde ein Bild davon machen,was die Software und die Hardware alles können.

„Wir können schon im Vorfeld nachweisen, welche Leistungen eine Anlage erbringen kann“, erklärt Rik van den Boog. „Dadurch können in der Planungsphase schon Korrekturen durchgeführt werden, die sonst später für Zeitverlust gesorgt hätten. “ Innovation ist ein wichtiger Bestandteil innerhalb der Firmenstruktur: VanRiet verfügt über eine eigene Entwicklungsabteilung. Doch Innovation darf niemals für sich stehen, betont van den Boog, sondern sollte immer ein bestimmtes Ziel verfolgen: eine Senkung der bestehenden Kosten, eine Erhöhung der Produktion, einen geringeren Energieverbrauch und eine benutzerfreundliche Bedienung.

„Wir haben uns in unserer langen Firmengeschichte immer hohe Ziele gesetzt und diese auch umsetzen können.“ Rund 40 Prozent aller Aufträge von VanRiet haben ihren Ursprung im deutschen Markt. VanRiet arbeitet innerhalb Europas mit einer Reihe von festen Vertragspartnern zusammen.

Rik van den Boog will den Fokus auf den europäischen und dabei insbesondere auf den deutschen Markt in den kommenden Jahren noch weiter intensivieren. „Der deutsche und der niederländische Markt können viel voneinander lernen“, erklärt der Geschäftsführer.

„Unser Produkt ist in seiner Vielfältigkeit weltweit einzigartig.“

Interview in PDF

Interview mit Rik van den Boog